Main

Page
Page
Page
Page
Page
Page
Page
Page
Page

Credits

Designer
Host
Krebs

Rundlichkeit ist Trumpf
ER ist rein äußerlich von untersetzter Statur, mit breitem Hals und rundem vollem Gesicht versehen. Kinn und Nase sind darin meist nur schwach entwickelt. Die Gesichtszüge sind oft verschwommen und unklar, die Haut von einer schwammigen Blässe, die dem Gesicht nicht selten den Stempel des Krankhaften aufprägt. Die Augen sind wässerig und blicken unscharf, wirken aber gut und freundlich. Zwischen den beiden Lebensaltern neigt er zu starkem Fettansatz und sollte daher durch Diät und Gymnastik rechtzeitig etwas für seine Linie tun.
SIE ist gleichfalls rundlich und nicht sehr groß. In ihrer Jugend wirkt sie meist ausgesprochen anmutig, später macht ihr der reichliche Fettansatz nicht wenig zu schaffen. Ihre Stimme ist eher leise, und ihre Bewegungen haben meist eine gewisse Trägheit, wie überhaupt ihr ganzes Wesen ein wenig verträumt und unklar wirkt.
Idealismus und Empfindsamkeit
Das wesentlichste Charaktermerkmal des Krebses ist seine große Empfindsamkeit, die auch leisesten Eindrücken erschlossen bleibt.
Er verspinnt sich gern in Ideale, die ihm dann unantastbar sind. Er hängt am Freund und am Liebespartner und umgibt sie mit großer Sorgfalt und Liebe, wobei sein weiblicher Charakter vor allem zum Ausdruck kommt. Fehler, die geeignet wären, seine Vorstellungswelt zu zerstören, übersieht er lieber als sie sich einzugestehen, um das Bild des Vertrauten und Geliebten nicht anzutasten.
Der Krebsmensch ist ein Träumer, der die ganze Welt hinabziehen möchte in die Tiefen seiner Seele. Dabei wird seine Anhänglichkeit in der großen Schau zur Traditionsgebundenheit, er fühlt sich seinem Haus und Heim und seiner Familie stark verbunden. Sein Konservatismus entspringt vor allem seinem starken Urgedächtnis und seinem innigen Verhältnis zu den Quellen des Lebens. Seine Sympathie ist ausdauernd und beharrlich, seine Hingabe an fremden Schmerz und fremde Lust entspringt weniger dem Altruismus, als vielmehr dem Bestreben, die ganze Welt in den eigenen Lebensbereich einzubeziehen und diesen zum Schauplatz aller Weltereignisse zu machen.
Die Unannehmlichkeiten des Lebens lässt der Krebs gern wie Wasser an sich abgleiten, er sucht den Weg der geringsten Widerstände, sein Zorn ist von kurzer Dauer, seine Bitterkeit nie nachtragend. Im negativen Falle allerdings kann er zum Egoisten werden, zum Teufel in Seide, der seine Mitmenschen mit sanfter Gewalt und Passivität zu seinen Gefangenen machen will. Aus seiner gelassenen Beschaulichkeit wird dann leicht unschöne Neugier, sein Sammeleifer wird sich zur Verschwendung verkehren.
Der wesentlichste Zug am Krebstyp ist aber doch seine Mütterlichkeit, aus der heraus dieses Zeichen erst zu verstehen ist. Die Mutter ist die Hüterin des Hauses und der Familie, wir begegnen im guten Krebs deshalb ihrer Innigkeit und Weichheit. Die Krebsfrau ist immer in erster Linie Mutter, ihre Hingabe ist Bereitschaft, Verständnis und Güte.
Im Bannkreis sentimentaler Liebe
ER ist ein zärtlicher Schwärmer von großer Empfindungstiefe, der infolge seiner großen Schüchternheit oft große Schwierigkeiten bei seiner Werbung hat. Er ist überaus ängstlich und fürchtet nichts so sehr als sich in seinen Gefühlen zu blamieren. Als Liebhaber will er vor allem verstanden werden, und erlegt seiner Partnerin eine Verpflichtung zu großer Feinfühligkeit und innerer Mitstimmung auf. Seine große Häuslichkeit gibt ihm die Eignung für ein wirkliches Familienleben, der Vater in dessen «edler Einfalt und stillen Größe» man sich geborgen fühlen kann.
SIE ist äußerst gefühlvoll, sentimental und zu romantischen Ausschmückungen ihrer Erlebnisse geneigt. Dazu ist sie die beste Mutter der Welt, ja ihre Mütterlichkeit macht sich auch in der Liebe bemerkbar. Sie ist eine fürsorgende Gattin, die dem Mann ihrer Wahl treu zur Seite steht und ihn mit ihrer Liebe wie mit einem schützenden Wall umgeben möchte, die dafür aber auch viel Liebe verlangt, und vor allem für Schmeicheleien äußerst zugänglich ist.
Im erotischen Leben finden beide ihr Glück mehr in der Hingabe als in der Eroberung, der Liebesakt bedeutet für solche Menschen meist nichts anderes als ein Aufgehen in einem unendlichen Allgefühl, in dem alle Konturen verschwimmen. Krebsmenschen sind immer mehr zärtlich als leidenschaftlich, obwohl ihre Sinnhaftigkeit stark ausgeprägt erscheint.
Am besten verträgt sich der Krebsmensch mit Angehörigen der beiden Zeichen Skorpion und Fische. Beim einen findet er den Halt, dessen er im Leben so sehr bedarf, beim anderen hingegen stößt er auf ein durchaus verwandtes Gefühlsleben. Die Ehe mit einem Fischemenschen wird daher meist die häuslichen, die mit einem Skorpion hingegen die künstlerischen Anlagen des Krebses fördern. Infolge seiner Vorliebe für ein zurückgezogenes Leben wird sich der Krebs auch mit einem Steinbock oder Jungfraumenschen, sowie mit einem Stier ganz gut verstehen, während er sich mit einem Widder, Löwen oder Wassermann recht schwer zurechtzufinden vermag.
Berufung und Stille
Krebsmenschen lieben es, in der Stille zu wirken. Ihr ausgezeichnetes Gedächtnis und ihr Verständnis für alles Herkömmliche befähigt sie nicht selten zu den Berufen des Gelehrten und Kulturforschers. Viel Glück sollen Krebsgeborene in jenen Berufen haben, die mit dem Wasser zu tun haben, das ihnen wesensverwandt ist und zu dem sie sich magisch hingezogen fühlen. Auch schauspielerische Talente sind infolge ihres starken Einfühlungsvermögens nicht selten. Allerdings haben sie dann meist unter heftigem Lampenfieber zu leiden, da ihnen das öffentliche Auftreten ein wahrer Greuel ist.
Frauen dieses Zeichens suchen und finden ihren Beruf innerhalb ihrer vier Wände, in der Erziehung ihrer Kinder, die sie abgöttisch lieben, in der Fürsorge für ihren Gatten, oder wenn ihnen dies versagt geblieben ist, im opferbereiten Dienst am Nächsten. Sie sind oft vorbildliche Pflegerinnen und Krankenschwestern. Ihre Vorliebe für ein stilles, beschauliches Leben führt sie unter Umständen auch ins Kloster.
Mensch im kleinen Lebenskreis
Elternhaus und Herkommen sind die beiden wesentlichsten Faktoren für die Schicksalsgestaltung des Krebses. Harmonische oder disharmonische Eindrücke seiner Kindheit gestalten oft, ohne dass er es merkt, sein ganzes Leben. Sein Streben richtet sich vor allem auf seinen eigenen kleinen Lebenskreis, in dem er sich zu Hause fühlt und in dem er aus sich herauszugehen vermag. Zum Berufsleben besteht infolge seiner großen inneren Schüchternheit meist ein gewisses Spannungsverhältnis, die Beziehungen zu Untergebenen sind hingegen meist harmonisch. Auch wirtschaftliche Fragen werden von ihm äußerst umsichtig gelöst, was auf seinen vorzüglichen kaufmännischen Instinkt zurückzuführen ist. Häufig erlangt er, vor allem wenn er sich nicht zu sehr dem Wohlleben ergibt, ein hohes Alter.

3.3.07 14:34
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de