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FISCHE

Verschwommene Konturen

ER ist rundlich und untersetzt, seine Haltung meist etwas vorgeneigt, die Beine plump. Die Haut ist unelastisch, die Züge meist verschwommen, das Kinn wenig entwickelt, manchmal besteht eine Neigung zur totalen Verfettung. Die Gesichtsfarbe ist blass, die Augen häufig wässerig und verträumt, der ganze Mensch macht einen schläfrigen Eindruck. Sein Gang ist oft schleppend, sein ganzes Gehaben unsicher und gehemmt.
SIE ist in ihrer Jugend häufig zart und unentwickelt. Später neigt sie zu einem beträchtlichen Fettansatz. Ihre Gesichtszüge sind meistens wenig scharf ausgebildet, ihre Hände rundlich gepolstert.
Labilität als Lebensprinzip
Der Charakter des Fischemenschen ist durch seine große Passivität gekennzeichnet. Im praktischen Dasein dem materiellen Wohlleben zugeneigt, liebt er das Gefühl der Geborgenheit über alles, ist aber, wenn er keinen materiellen Wohlstand erreichen kann, von einer großen Bescheidenheit, die auch in der Not nicht klagt. Sein Mangel an Durchsetzungskraft veranlasst ihn, den Härten des Lebens so weit als möglich aus dem Weg zu gehen, und eher auf persönliche Vorteile zu verzichten, als um sie zu kämpfen. Er ordnet sich seinen Pflichten willig unter, geht im Dienst, an seiner Arbeit und vor allem an seinen Mitmenschen völlig auf und steht selbst gern im Schatten. Seine Leistungen sind vor allem Leistungen des Dienens und des Duldens, seine Stärke ist die der Passivität. Er gleicht dem Wasser, das den Felsen aushöhlt und ihm seinen Weg aufzwingt durch seine sanfte Beharrlichkeit.
Infolge der großen Gefühlsbetontheit dieses Menschentyps ist er weniger ein Denker, sondern erlebt die Welt vielmehr auf eine durchaus intuitive, häufig aber doch durchaus produktive Weise. Sein überaus intensives Gefühlsleben erschließt ihm viele Feinheiten, die dem Durchschnittsmenschen nicht zugänglich sind, kann aber auch eine gewisse Verworrenheit und Schwärmerei zur Folge haben.
Ein Grundzug des Fischemenschen ist eine gewisse Lebensangst, die ihn nie ganz verlässt und die gewissermaßen der tragische Grundton seines Wesens ist. Ist er glücklich, fürchtet er unglücklich zu werden, liebt er, glaubt er den Gegenstand seiner Liebe zu verlieren, ist er in materieller Sicherheit, glaubt er sich von Verlusten bedroht.
Der Mangel an innerem Widerstand macht ihn zugänglich für Beeinflussung aller Art und Verführung. Vor allem sollen sich Personen dieses Zeichens vor berauschenden Drogen hüten, da sie zu leicht der Gewohnheit verfallen. Charakteristisch ist auch der große Hang zur Bequemlichkeit, der nicht selten in Faulheit ausartet. Fischemenschen leben eben zu stark nach innen, als dass für die Welt des Gegenständlichen und ihre Forderungen noch viel übrig bliebe.
Selbstaufgabe in der Liebe
ER wird zwar vom Gefühl beherrscht, ist aber trotzdem kein leidenschaftlich Liebender. Seine Stärke liegt vielmehr in einer Art «passiver Eroberung», die oft zur Selbstaufgabe führt. Seine Liebesbeziehungen sind oft äußerst komplizierter Natur, da er in die einfache Mann-Weib-Beziehung eine Gefühlstiefe hineinlegt, die oft weit über die Grenzen des Eros geht. In seiner Werbung ist er von großer Zurückhaltung, er wird kaum jemals von sich aus den ersten Schritt tun, sondern sich so lange mit stummer Verehrung begnügen, bis der andere ihm entgegenkommt. Manchmal gefällt er sich auch in der Rolle des unglücklich Liebenden, gelegentlich erlebt er die Liebe aber auch nur in der Phantasie.
SIE will in der Liebe von ihrem stärkeren Partner beherrscht werden. Dort, wo sie wirklich liebt und ihre Erfüllung findet, tut sie es vorbehaltlos und mit Leidenschaft, doch muss diese erst mit behutsamer Hand geweckt werden, bevor sie richtig zur Blüte gelangt. Dort, wo sie in ihrem Gefühlsleben unbefriedigt bleibt, ist sie häufig niedergeschlagen und leidet unter allen möglichen Minderwertigkeitsgefühlen. Ist sie untreu, ist dies auf ihre äußerst geringe moralische Widerstandskraft zurückzuführen, die sie fast jedem stärkeren Willen unterwirft. So wird sie in ihrer großen Passivität oft das Opfer gewissenloser Verführung. Mit Ausnahme des mehr intellektuellen Typs - denn auch ein solcher findet sich unter den Fischefrauen - eignet sie sich ausgezeichnet zur Hausfrau und weiß ihrem Gatten ein behagliches Heim zu bereiten, in dem er der uneingeschränkte Herrscher ist.
Der beste Liebespartner des Fisches ist ohne Zweifel der Skorpion. Nur er bringt es zustande, die inneren Fähigkeiten des Fisches voll zur Entfaltung zu bringen, er ist in der Liebesbeziehung gleichzeitig Führer und Halt, ein aufmerksamer Lehrmeister und von großem Verständnis für die persönliche Eigenart des anderen. Der Fisch fühlt sich beim starken Skorpion wie bei keinem andern Zeichen geborgen und kennt in seiner Hingabe keine Grenzen. Auch Krebsmenschen bilden gute Partner für den Fisch, da sie ungefähr gleichgestimmt in ihrem Temperament und Gefühlsüberschwang sind. Verbindungen mit Jungfrau-, Zwillings- und Wassermannmenschen hingegen werden weniger erfolgversprechend sein, desgleichen solche mit dem heißblütigen Widder.
Dienen als Aufgabe
Fischemenschen haben häufig Glück in allen jenen Berufen, die mit Wasser zu tun haben. Sie sind ausgezeichnete Seeleute und fühlen sich zur See auch magisch hingezogen.
Ihr großer Altruismus befähigt sie zu allen sozialen Berufen. Sie werden aufopferungsvolle Krankenpfleger sein, in der Jugendfürsorge ihr Bestes geben und glücklich sein, ihre Kraft in den Dienst am Mitmenschen stellen zu können.
Ihre Liebe zur Einsamkeit und ihr Hang zur Mystik lässt sie nicht selten einen Klosterberuf ergreifen, der sie dann innerlich voll ausfüllt.
Ihre Vorliebe für die Genüsse des Lebens endlich macht sie zu ausgezeichneten Köchen, Weinhändlern und Gastwirten, wie überhaupt die Gastfreundschaft einer ihrer ausgeprägten Züge ist.
Dort, wo ihre künstlerische Intuition stark genug ist, werden sie als Künstler meist erfolgreich sein. Vor allem Musiker und Maler findet man unter den Fischemenschen häufig, manchmal auch Schriftsteller und Dichter.
Passivität als Schicksal
Passivität und Duldung sind die beiden schicksalsformenden Faktoren des Fischemenschen. Er macht sein Schicksal nicht, er erleidet es. Sein Ziel ist die Einordnung seines Ich in die Ganzheit, er ist ein dienendes Glied in der unendlichen Kette der menschlichen Gemeinschaft. Aus dieser Einstellung heraus sind seine beruflichen Erfolge zu verstehen und auch die Achtung, die man ihm nicht selten entgegenbringt. Bei kritischer Veranlagung allerdings versinkt er in völlige Tatenlosigkeit. Seine Beziehung zu Besitz und materiellen Gütern ist meist harmonisch, doch wird er manchmal infolge seiner Haltlosigkeit zum Verschwender. Eine starke Bindung besteht zum Elternhaus, aber noch mehr zur eigenen Familie, die für ihn weitgehend schicksalsentscheidend wird, um so mehr, als die Wahl seines Liebespartners weitgehend über seinen Charakter entscheidet.
3.3.07 14:32
 


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