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Credits

Designer
Host
Schütze

Sportliche Schönheit
ER ist an seiner hohen schlanken Figur zu erkennen. Seine Beine sind auffallend lang, die Stirn hoch, die Augenbrauen schön geschwungen, die Nase edel. Die Gesichtsfarbe ist frisch, die Augen groß und glänzend, dabei offen, das Haar fällt allerdings an den Schläfen oft früh aus. Er bewahrt sich seine schlanke Figur und Beweglichkeit oft bis ins hohe Alter und wirkt dadurch oft jünger als er tatsächlich ist.
SIE hat nicht selten einen auffallend schönen Teint und eine überaus sportliche und schlanke Gestalt. Ihre Brüste sind mäßig ausgeprägt, die Hüften meist schmäler als die Schultern. Sie bleibt auch im zunehmenden Alter meistens schlank und wird manchmal sogar ausgesprochen mager.
Maß und Einsicht als Lebensprinzip
Das Wesen des Schützen wird vor allem durch seine lebensbejahende Einstellung geprägt. Er kennt die Schwächen und Versuchungen des Lebens und beginnt früh sie zu überwinden und zu verstehen.
Aus einer fast instinktiven inneren Weisheit heraus eignet ihm eine große Güte und verstehende Einsicht. Deshalb trägt auch sein Urteil nie den Charakter der Verdammung. Er erkennt die Zusammenhänge des Lebens und versucht in seiner eigenen Hingabe das Leid der Welt zu erleichtern. Sein ganzes Wesen strahlt eine lebendige Wärme aus, die Freudigkeit ist aus dem Wissen um die Tiefen des Lebens, Güte aus dem Wissen um das Leid des Lebens und Verständnis aus dem Wissen um die Schuld des Lebens.
Er liebt die Tradition und das Althergebrachte, er ist ein leidenschaftlicher Verfechter des Rechts und der sittlichen Reinheit. Seine Gedankentiefe macht ihn zum Philosophen, der über den Ursprung des Seins nachdenkt, sein Verständnis zum idealen Richter, seine Weisheit und innere Demut beruft ihn nicht selten zum Priestertum. Allerdings besteht die Gefahr, dass er über der Welt der Innerlichkeit das Außen, die Welt der Realität vergessen, dass er, in den Sphären des Geistes verweilend, die Sinne und ihre Forderungen vernachlässigen könnte.
Der «gute» Schütze ist von einer immer bereiten warmen Herzlichkeit, er ist gutmütig und gerecht, mit einem überwachen Sinn für die Schwingungen des Lebens und mit einem Blick für Schönheit und Harmonie. Seine Erkenntnis ist intuitiv, das stärkste Merkmal seines Charakters ist die restlose Anerkennung der Autorität und der tiefe Glaube, der ihn beseelt.
Im negativen Falle freilich wird er zum Sophisten, aus Gefühlstiefe wird Sentimentalität, aus Glauben Aberglauben, aus Gerechtigkeit Heuchelei. Seine innere Leere versucht er in Plagiaten und Nachahmungen aller Art zu verbergen und schmückt sich in des Wortes wahrstem Sinne mit fremden Federn.
Flirten eine Leidenschaft
ER hat ein sehr feuriges Naturell, seine Liebe ist immer auch Leidenschaft. Er hat großes Glück bei den Frauen und ist überaus leicht entflammt. Hat er einmal Feuer gefangen, geht er äußerst impulsiv ans Werk und macht kein Geheimnis aus seinen Absichten. Seine Begeisterungsfähigkeit ist natürlich eine beachtliche Gefahr für seine Treue. Wo er Neues findet, fühlt er sich angesprochen, das Unbekannte bietet für ihn einen unwiderstehlichen Reiz. Sein Freiheitsdrang ist sehr ausgeprägt und der einzige Weg, ihn zum Standesamt zu bringen, ist, ihm zu sagen, dass man ihn gar nicht will. Dann wird er nämlich seine Kraft daran setzen sie umzustimmen und den Gegenstand seiner Zuneigung ganz zu erobern. In der Ehe selbst ist er mit Vorsicht zu genießen, da ihm die Treue anlagemäßig überaus schwer fällt. Kluge Frauen werden ihm aber seine Neigung zu kleinen Flirts nicht verargen und ihm - wenigstens scheinbar - die Freiheit lassen, die er sich wünscht.
SIE ist übrigens nicht viel anders. Es ist durchaus nicht übermäßige Leidenschaftlichkeit, die sie immer wieder zu neuen Abenteuern verleitet, sondern vielmehr ihr unbändiger Freiheitsdrang und ihre Neigung möglichst viel Bewunderung auf sich zu häufen. So bleibt es denn auch meist bei oberflächlichen Flirts und da sie zugleich an Sitte und Tradition hängt, ist sie meist eine recht gute Gattin, wenn man nur nicht versucht, ihr Recht auf das zu schmälern, was sie ihr Eigenleben nennen. Finanzielle Unabhängigkeit und wirtschaftlicher Wohlstand bedeuten diesem Frauentyp sehr viel, bei primitiven Frauen scheitert die Ehe gelegentlich an ihrer übergroßen Verschwendungssucht.
Die besten Partner für den Schützen gehören dem Zeichen des Widder oder Löwen an. Sie sind am meisten seelenverwandt, und da er unter den dreien der ausgeglichenste ist, wird er in den meisten Fällen vortrefflich mit ihnen zurechtkommen. Auch mit Waage- und Zwillingspartnern verträgt er sich recht gut, desgleichen mit dem Wassermann, mit welchem er die geistige Beweglichkeit teilt.
Weniger erfreulich werden sich unter Umständen allerdings Verbindungen mit Jungfrau- und Steinbocktypen gestalten, da diese für die seelische Freizügigkeit des Schützen kein Verständnis haben und auch mit seinem Temperament nur recht unvollkommen Schritt zu halten vermögen.
Naturliebe eine Berufung
Was der Schütze vor allem liebt, ist ein ungebundenes Leben möglichst in der Natur, für die er ein tiefes Verständnis hat. Alle Berufe, die ihn dieser näher bringen, scheinen für ihn besonders geschaffen. Da er zugleich über einen sehr gewandten und beweglichen Körper verfügt, ist er in Sportberufen häufig besonders erfolgreich. Vor allem als Reiter, Autosportler und Flieger haben sich Schützen schon einen bedeutenden Namen gemacht.
Dort, wo sich zu seiner Naturliebe eine höher entwickelte Intelligenz gesellt, begegnen wir dem Schützen nicht selten als Leiter einer Expedition, als Forschungsreisenden, den es drängt, fremde Länder kennen zu lernen und der seine Erlebnisse und Erfahrungen auch literarisch gut wiederzugeben weiß.
Gerechtigkeitssinn und eine tiefe Verbundenheit mit der Welt des Religiösen machen den durchgeistigten Schützentyp zu einem ausgezeichneten Richter und bestimmen ihn ebenso häufig zum Priesterberuf, dem er dann mit ganzer Hingabe und reinem Eifer dient.
Unglücklich würde sich der Schütze nur in jenen Berufen fühlen, in denen er an der freien Entfaltung seiner Persönlichkeit gehindert wäre.
Fernweh als Schicksal
Der Drang ins Weite ist der grundlegende Zug in der Persönlichkeit des Schützemenschen. Von ihm aus gestaltet sich sein ganzes Schicksal. Großzügige Lebensführung, Reisen, vor allem in ferne Länder, Beziehungen mit dem Ausland und weltanschaulich philosophische Bestrebungen bilden seinen Lebensinhalt. Sein Ichgefühl ist stark, aber keineswegs störend, so dass die Beziehungen zur Umwelt im allgemeinen harmonisch verlaufen. Das gilt auch für seine Liebesbeziehungen, allerdings nimmt er es mit der Treue meist nicht allzu genau. In Besitzfragen ist er großzügig, doch zeigt er sich meistens recht geschickt darin, seine Fähigkeiten in materielle Werte umzusetzen. Kritisch veranlagte Typen werden nicht selten zu Hasardeuren und verlassen sich zeitlebens auf ihr gutes Glück, das sie aber gelegentlich doch im Stich lässt und sie in unabsehbare Schwierigkeiten bringt.

3.3.07 14:36


Löwe

Vollblut und Kurven
>ER hat in seiner äußeren Erscheinung oft etwas Majestätisches. Groß von Gestalt, zeigt er gut entwickelte Proportionen und strahlt förmlich von Gesundheit und Lebenskraft. Sein Gesicht ist meist edel in den Zügen, die Stirne zwar betont, doch nicht vorspringend, das Haar meist gewellt, fällt aber oft ziemlich früh an den Stirnpartien aus. Die Augen haben ein blitzendes Feuer, die Gebärden sind lebhaft, entbehren aber doch nicht einer gewissen Würde. Er weiß sich zu bewegen und hat einen natürlichen Instinkt für Auftreten, was ihm in Verein mit seinem Selbstbewusstsein große Autorität verleiht.
>SIE ist oft außerordentlich anziehend, ein Vollblutweib par excellence, das einen ausgeprägten Sinn für Aufmachung hat und sich stets von der besten Seite zu geben weiß. Ihr Gesicht ist meist ausgeprägt, ihre Figur weist nicht selten die Kurven eines Sexstars auf. Ihr Gang ist geschmeidig und elastisch wie der einer Katze, ihre Gebärden sind anmutig, aber bestimmt.
Aus dem Vollen leben
Das wesentlichste Charaktermerkmal des Löwen ist seine gesunde Lebenskraft und sein starkes Selbstbewusstsein. Er ist trunken von seiner Persönlichkeit, er liebt die Gefahr und das Gefühl der Stärke, er verschwendet sich an die Welt in einer maßlosen Liebeshingabe aus dem Gefühl des inneren Reichtums und der Kraft. Im Vollbewusstsein seines Wertes aber verbleibt er im letzten unantastbar und ungreifbar. Dem Löwemenschen ist ein hohes Maß von Suggestionskraft eigen, er bezwingt den Partner und macht ihn sich untertan durch die Kraft seines Wesens. Er greift über sich hinaus und versucht die ganze Welt in sich hereinzubeziehen. Er will, dass die Welt an ihm teilhabe, dass sie ihn liebe, bewundere, ihm folge. Die Leidenschaft des Verlangens ist groß in ihm und vielleicht noch größer als die Leidenschaft der Erfüllung. Deshalb ist seine Werbung so glühend, sein Einsatz so vollständig, seine Hingabe so stark. Die ganze Welt ist für den Löwen Objekt, von dem er Besitz ergreifen will, das Wort «macht euch die Erde untertan» scheint zuerst für ihn gesprochen.
Der Löwemensch hat etwas in sich von der Jugend der Weltzeitalter, er steht gewissermaßen noch im Sturm und Drang der Gefühle, deshalb ist die Gefahr der Maßlosigkeit und der Zügellosigkeit bei ihm so groß. Er wirft sich dem Wagnis geradezu in die Arme, ohne viel nach dem Einsatz zu fragen. Vielmehr versucht er die Gefahr dort, wo sie ihm begegnet, meist mit Hilfe des von ihm unterworfenen Du zu bannen. Dabei kann er gut auf seine Anziehungskraft bauen, sein begeisterungsfähiges Herz und seine innere Glut reißen seine Partner immer wieder mit und nötigen ihnen Bewunderung, Verehrung und Liebe ab. Und gerade das ist das Element, das der Löwe zum Leben braucht: Er will geliebt, bewundert und verehrt werden. Dafür dankt er dieser Liebe mit einer verzehrenden Hingabe, mit tiefer Treue. Er möchte das geliebte Du völlig in sich hineinziehen und verbrennen in der Glut seines Herzens.
Eine Achillesferse allerdings hat er: seinen unbändigen Stolz, der nicht verletzt werden darf. Er bittet nicht gern, er hält es für eine Auszeichnung, wenn man ihm helfen darf. Wo er wirbt, erwartet er selbstverständliche Hingabe. Da ihm das Feuer seiner Ideale keine Zeit lässt zur täglichen Kräfteerprobung mit dem Kleinkram des Lebens, überläßt er diesen lieber den anderen, weshalb der Löwemensch nicht selten den Anschein der Bequemlichkeit erweckt, und die Annehmlichkeiten des Lebens wie etwas Selbstverständliches und ihm Zukommendes genießt, ohne sich aber mit ihnen besonders zu belasten.
Dieser Zwiespalt von innerer und äußerer Notwendigkeit erweckt gelegentlich in ihm eine innere Unsicherheit. Ist die kosmische Situation des Löwen günstig, wird er daher großmütig, frei und offen sein und von einem wahrhaft heroischen Lebensgefühl beseelt erscheinen. Dabei liegt der ihm eigene Reiz vor allem in der Zartheit, mit der er einen Schwächeren umgibt, eine Eigenschaft, die den starken Löwemann vor allem für zärtlichkeitsbedürftige Frauen geradezu hinreißend erscheinen lässt. Bei ungünstiger Bestrahlung hingegen macht sich das Wesen des Löwen leicht in unbändigem Hochmut, einer gewissen Liederlichkeit und einer verzehrenden Genussucht geltend. Der Löwemensch in ungünstiger Situation erscheint treulos, flatterhaft bis zum Exzess und ohne eine Spur von Verantwortungsgefühl, wobei ihm freilich niemand eine gewisse natürliche Anziehungskraft abstreiten kann, die seine Opfer immer aufs neue in seinen Bann zieht.
Lieben und geliebt zu werden
ER ist nicht nur ein Mensch der Macht, sondern auch der Leidenschaft. Seiner feurigen Natur entsprechend, gestaltet sich sein Liebesleben stark, kraftvoll und lebendig. Er versteht es, seine Partnerin zu erobern und sich untertan zu machen. Seine Liebenswürdigkeit und sein lebensbejahendes Wesen machen sich die Herzen im Flug untertan. Feurig in seiner Werbung, ist der gute Löwetyp meist treu in seiner Gesinnung. Dort, wo sich sein Gefühl einmal festgelegt hat, verweilt er gern und mit großer Zärtlichkeit. In erotischer Hinsicht wird er von einer starken Sinnenhaftigkeit beherrscht. Löwemänner feiern in der Liebesvereinigung den Triumph ihrer Persönlichkeit, sie schöpfen darin aus dem Vollen des Lebens. Eine Ehe mit ihm wird fast immer gut gehen, wenn man es nur versteht, seinem Selbstbewusstsein zu schmeicheln und ihm die unbedingte Vorherrschaft im Zusammenleben zu überlassen. Das sicherste Mittel einen Löwen gefügig zu machen ist, ihm den Glauben an seine Stärke zu erhalten. Dort wo er Hilfsbedürftigkeit und Schwäche zu finden glaubt, wird sein Bedürfnis zu schützen keine Grenzen kennen. In seiner ungünstigen Ausprägung allerdings kann ihn sein Selbstgefühl gerade in der Liebe maßlos und tyrannisch machen. Eine besonders innige Neigung verbindet ihn mit seinen Kindern, die für ihn das Fundament seines häuslichen Glücks, die Quelle seines Behagens sind. Er kann sie so recht von Herzen verwöhnen und bringt ihnen manchmal etwas zu viel Liebe entgegen. Löwe-Ehen, die Ansätze zur Krisenhaftigkeit zeigen, werden am besten durch Kinder wieder geheilt.
SIE idealisiert ihren Partner gern und läuft dadurch Gefahr, enttäuscht zu werden. Ihre Gefühle sind leidenschaftlich, sie liebt es, umschmeichelt und bewundert zu werden und ist in ihrer Lebensführung äußerst großzügig. Luxus und Prachtentfaltung gehören zu ihr wie das tägliche Brot und in gedrückten Verhältnissen wird sie sich immer ein wenig fehl am Platze vorkommen. Sie versteht sich darauf, ein großes Haus zu halten und will auf ihren Gatten stolz sein, manchmal aber bemuttert sie ihn auch ein wenig. Ansonsten ist sie leidenschaftlich und zärtlich in einem und versteht es, die Glut einer Geliebten mit der stillen Sorgfalt einer Mutter zu verbinden.
Löwemenschen vertragen sich temperamentmäßig recht gut mit Angehörigen des Widders oder Schützen, da sie auf dieselben Temperamentströmungen stoßen. Bevorzugen sie weiche Anschmiegsamkeit, so wählen sie gern einen Krebs oder auch einen Fisch, den sie zwar nicht verstehen, aber doch nach Herzenslust beschützen können. Und wollen sie einen Gefährten von der luftigen Seite, dann werden sie es am besten mit einer Waage oder einem Zwilling versuchen. Beide sind anpassungsfähig, schönheitsdurstig und beweglich. Wenig Freude allerdings wird ein Löwe an der Verbindung mit einem Steinbock, einer Jungfrau oder auch einem Stier gewinnen. Diese sind ihm zu schwerfällig, zu wenig temperamentvoll und zu starr im Schema ihrer Lebensgestaltung. Auch mit einem Skorpion wird er es kaum jemals zu einer wirklich harmonischen Bindung bringen, weil dieser viel zu eigensinnig ist, um neben sich noch «andere Götter» zu dulden und eben auch in der Ehe nur einer die Hosen anhaben kann.
Zum Herrschen ist er auserkoren
>Dieses Wort könnte man dem Löwemenschen als Berufsmotto mitgeben. Tatsächlich ist an ihm nichts so ausgeprägt wie die Fähigkeit zu herrschen und zu befehlen, mit der der Löwe beinahe geboren wird. Deshalb wird er sich auch in allen jenen Berufen wohl fühlen, die ihm ein weites Arbeitsfeld und jene Machtbefugnisse einräumen, um die es ihm zu tun ist. Die große Politik, das Parkett des Diplomaten, die Macht des Feldherrn sind seine Bereiche, in denen sich der Löwe wohlfühlt. Er versteht es, durch seine mitreißende Vitalität die Massen zu begeistern und sich untertan zu machen.
Im allgemeinen ist die Zusammenarbeit mit Löwemenschen leicht, da sie von Natur aus freundlich, liebenswürdig und umgänglich sind. Infolge ihrer hohen künstlerischen Intuition haben sie nicht selten eine Begabung für Malerei, Musik und Theater, vor allem letzteres, da es ihnen reichlich Gelegenheit gibt, sich selbst in Szene zu setzen. Auch die Löwefrauen bringen es oft zu einer beruflichen Karriere, die sie dem engen häuslichen Kreis bei weitem vorziehen.
Schicksal im Zeichen der Macht
Das Schicksal des Löwen wird vom Prinzip der Herrschaft her gestaltet. Seine starken Energien drängen danach, sich zum Mittelpunkt, zum weltgestaltenden Prinzip zu machen. Er liebt weitgespannte Pläne und lehnt allen Kleinkram des täglichen Lebens ab. Seine überdurchschnittlichen Leistungen sind weniger um der Arbeit willen als vielmehr als Offenbarung seiner Persönlichkeit gedacht. Infolge seiner Großzügigkeit steht er mit den wirtschaftlichen Problemen des Lebens häufig auf einem gespannten Fuß. Seine Erlebnisse auf erotischem Gebiet beeinflussen sein ganzes Leben.
3.3.07 14:35


Krebs

Rundlichkeit ist Trumpf
ER ist rein äußerlich von untersetzter Statur, mit breitem Hals und rundem vollem Gesicht versehen. Kinn und Nase sind darin meist nur schwach entwickelt. Die Gesichtszüge sind oft verschwommen und unklar, die Haut von einer schwammigen Blässe, die dem Gesicht nicht selten den Stempel des Krankhaften aufprägt. Die Augen sind wässerig und blicken unscharf, wirken aber gut und freundlich. Zwischen den beiden Lebensaltern neigt er zu starkem Fettansatz und sollte daher durch Diät und Gymnastik rechtzeitig etwas für seine Linie tun.
SIE ist gleichfalls rundlich und nicht sehr groß. In ihrer Jugend wirkt sie meist ausgesprochen anmutig, später macht ihr der reichliche Fettansatz nicht wenig zu schaffen. Ihre Stimme ist eher leise, und ihre Bewegungen haben meist eine gewisse Trägheit, wie überhaupt ihr ganzes Wesen ein wenig verträumt und unklar wirkt.
Idealismus und Empfindsamkeit
Das wesentlichste Charaktermerkmal des Krebses ist seine große Empfindsamkeit, die auch leisesten Eindrücken erschlossen bleibt.
Er verspinnt sich gern in Ideale, die ihm dann unantastbar sind. Er hängt am Freund und am Liebespartner und umgibt sie mit großer Sorgfalt und Liebe, wobei sein weiblicher Charakter vor allem zum Ausdruck kommt. Fehler, die geeignet wären, seine Vorstellungswelt zu zerstören, übersieht er lieber als sie sich einzugestehen, um das Bild des Vertrauten und Geliebten nicht anzutasten.
Der Krebsmensch ist ein Träumer, der die ganze Welt hinabziehen möchte in die Tiefen seiner Seele. Dabei wird seine Anhänglichkeit in der großen Schau zur Traditionsgebundenheit, er fühlt sich seinem Haus und Heim und seiner Familie stark verbunden. Sein Konservatismus entspringt vor allem seinem starken Urgedächtnis und seinem innigen Verhältnis zu den Quellen des Lebens. Seine Sympathie ist ausdauernd und beharrlich, seine Hingabe an fremden Schmerz und fremde Lust entspringt weniger dem Altruismus, als vielmehr dem Bestreben, die ganze Welt in den eigenen Lebensbereich einzubeziehen und diesen zum Schauplatz aller Weltereignisse zu machen.
Die Unannehmlichkeiten des Lebens lässt der Krebs gern wie Wasser an sich abgleiten, er sucht den Weg der geringsten Widerstände, sein Zorn ist von kurzer Dauer, seine Bitterkeit nie nachtragend. Im negativen Falle allerdings kann er zum Egoisten werden, zum Teufel in Seide, der seine Mitmenschen mit sanfter Gewalt und Passivität zu seinen Gefangenen machen will. Aus seiner gelassenen Beschaulichkeit wird dann leicht unschöne Neugier, sein Sammeleifer wird sich zur Verschwendung verkehren.
Der wesentlichste Zug am Krebstyp ist aber doch seine Mütterlichkeit, aus der heraus dieses Zeichen erst zu verstehen ist. Die Mutter ist die Hüterin des Hauses und der Familie, wir begegnen im guten Krebs deshalb ihrer Innigkeit und Weichheit. Die Krebsfrau ist immer in erster Linie Mutter, ihre Hingabe ist Bereitschaft, Verständnis und Güte.
Im Bannkreis sentimentaler Liebe
ER ist ein zärtlicher Schwärmer von großer Empfindungstiefe, der infolge seiner großen Schüchternheit oft große Schwierigkeiten bei seiner Werbung hat. Er ist überaus ängstlich und fürchtet nichts so sehr als sich in seinen Gefühlen zu blamieren. Als Liebhaber will er vor allem verstanden werden, und erlegt seiner Partnerin eine Verpflichtung zu großer Feinfühligkeit und innerer Mitstimmung auf. Seine große Häuslichkeit gibt ihm die Eignung für ein wirkliches Familienleben, der Vater in dessen «edler Einfalt und stillen Größe» man sich geborgen fühlen kann.
SIE ist äußerst gefühlvoll, sentimental und zu romantischen Ausschmückungen ihrer Erlebnisse geneigt. Dazu ist sie die beste Mutter der Welt, ja ihre Mütterlichkeit macht sich auch in der Liebe bemerkbar. Sie ist eine fürsorgende Gattin, die dem Mann ihrer Wahl treu zur Seite steht und ihn mit ihrer Liebe wie mit einem schützenden Wall umgeben möchte, die dafür aber auch viel Liebe verlangt, und vor allem für Schmeicheleien äußerst zugänglich ist.
Im erotischen Leben finden beide ihr Glück mehr in der Hingabe als in der Eroberung, der Liebesakt bedeutet für solche Menschen meist nichts anderes als ein Aufgehen in einem unendlichen Allgefühl, in dem alle Konturen verschwimmen. Krebsmenschen sind immer mehr zärtlich als leidenschaftlich, obwohl ihre Sinnhaftigkeit stark ausgeprägt erscheint.
Am besten verträgt sich der Krebsmensch mit Angehörigen der beiden Zeichen Skorpion und Fische. Beim einen findet er den Halt, dessen er im Leben so sehr bedarf, beim anderen hingegen stößt er auf ein durchaus verwandtes Gefühlsleben. Die Ehe mit einem Fischemenschen wird daher meist die häuslichen, die mit einem Skorpion hingegen die künstlerischen Anlagen des Krebses fördern. Infolge seiner Vorliebe für ein zurückgezogenes Leben wird sich der Krebs auch mit einem Steinbock oder Jungfraumenschen, sowie mit einem Stier ganz gut verstehen, während er sich mit einem Widder, Löwen oder Wassermann recht schwer zurechtzufinden vermag.
Berufung und Stille
Krebsmenschen lieben es, in der Stille zu wirken. Ihr ausgezeichnetes Gedächtnis und ihr Verständnis für alles Herkömmliche befähigt sie nicht selten zu den Berufen des Gelehrten und Kulturforschers. Viel Glück sollen Krebsgeborene in jenen Berufen haben, die mit dem Wasser zu tun haben, das ihnen wesensverwandt ist und zu dem sie sich magisch hingezogen fühlen. Auch schauspielerische Talente sind infolge ihres starken Einfühlungsvermögens nicht selten. Allerdings haben sie dann meist unter heftigem Lampenfieber zu leiden, da ihnen das öffentliche Auftreten ein wahrer Greuel ist.
Frauen dieses Zeichens suchen und finden ihren Beruf innerhalb ihrer vier Wände, in der Erziehung ihrer Kinder, die sie abgöttisch lieben, in der Fürsorge für ihren Gatten, oder wenn ihnen dies versagt geblieben ist, im opferbereiten Dienst am Nächsten. Sie sind oft vorbildliche Pflegerinnen und Krankenschwestern. Ihre Vorliebe für ein stilles, beschauliches Leben führt sie unter Umständen auch ins Kloster.
Mensch im kleinen Lebenskreis
Elternhaus und Herkommen sind die beiden wesentlichsten Faktoren für die Schicksalsgestaltung des Krebses. Harmonische oder disharmonische Eindrücke seiner Kindheit gestalten oft, ohne dass er es merkt, sein ganzes Leben. Sein Streben richtet sich vor allem auf seinen eigenen kleinen Lebenskreis, in dem er sich zu Hause fühlt und in dem er aus sich herauszugehen vermag. Zum Berufsleben besteht infolge seiner großen inneren Schüchternheit meist ein gewisses Spannungsverhältnis, die Beziehungen zu Untergebenen sind hingegen meist harmonisch. Auch wirtschaftliche Fragen werden von ihm äußerst umsichtig gelöst, was auf seinen vorzüglichen kaufmännischen Instinkt zurückzuführen ist. Häufig erlangt er, vor allem wenn er sich nicht zu sehr dem Wohlleben ergibt, ein hohes Alter.

3.3.07 14:34


Jungfrau

Äußeres Ebenmaß
ER ist in diesem Zeichen mittelgroß bis groß, schlank und nicht selten von einem schwächlichen, schmächtigen Körperbau. Die ganze Erscheinung wirkt gelegentlich weich, feminin und etwas überzüchtet. Das Gesicht ist länglich, das Kinn nur schwach ausgeprägt. Die Augen blicken klug, doch fehlt ihnen oft der belebende Strahl innerer Anteilnahme. Die Nase ist gleichmäßig, aber keineswegs markant. Er gelangt häufig spät zur Reife und wirkt dadurch meist jünger als er tatsächlich ist.
SIE ist auch in späteren Jahren oft noch schlank wie ein Mädchen, allerdings oft genug auch ein wenig blutarm. Sie ist zwar betont lieblich, doch innerlich sehr kühl und zurückhaltend, was sich auch auf ihr Äußeres überträgt. Ihr Gang ist ruhig und ebenmäßig, ihre Gebärden beherrscht, ihre Stimme meist leise. Mit Temperamentausbrüchen darf man bei ihr nicht rechnen. Im vorgerückten Alter - vor allem wenn sie erotisch unbefriedigt blieb, wirkt sie häufig vertrocknet und bekommt harte, schroffe Linien.
Leben in Klarheit
Das Lebensprinzip der «Jungfrau» ist das der Klarheit und der Ordnung. Der Jungfraugeborene lehnt es ab, sich von seinen eigenen Stimmungen treiben zu lassen, er will sowohl sein eigenes Verhältnis zur Umwelt als auch diese selbst organisieren und ordnen. Er versucht das Hintergründige aufzuhellen im Licht einer unbedingten und deshalb immer ein wenig kalt anmutenden Ordnung.
Der Jungfraumensch lebt um der Ordnung willen. Er versucht alles in einen festen Zustand hineinzuzwängen und ihm so Dauer zu verleihen. Er versucht, mit einer sich selbst auferlegten schematischen Beschränkung auszukommen, an die er auch sein ganzes Innenleben bindet. Er weiß immer über alles Bescheid, für ihn gibt es kein Wunder, keine Intuition, es würde ihm nie einfallen, die Feste zu feiern, wie sie fallen. Der Jungfrautyp in seiner vollen Ausprägung ist der Typ, der nach dem Kalender liebt, um ja auch alle emotionellen Beziehungen in das selbst erdachte Schema einzugliedern.
In der Jungfrau ist alles ichbezogene Theorie, auf die die Wirklichkeit zugeschnitten wird. Der Jungfraumensch muss erziehen, anderen seinen Stempel aufprägen, das Angesicht der Welt verändern und sie zum Abbild seiner eigenen Vorstellung machen. Seine Weltsicht ist immer richtig, die Meinung eines anderen höchstens Bestätigung oder verdammenswerter Widerspruch. Jungfraumenschen sind Leute, die etwas «grundsätzlich tun oder nicht tun, die etwas grundsätzlich ablehnen, kurz, ihre Grundsätze immer und überall mit sich spazieren führen ».
Dazu kommt noch die Angst. Sie ahnen nämlich das Hintergründige, Fließende, Strömende des Lebens, aber sie wollen es nicht wahr haben. Sie sperren sich dagegen und gleichen so dem Erbauer eines Dammes, der seinen Acker hinter der unendlichen Weite des Meeres anlegt, das er gezähmt zu haben glaubt und von dem er in seinem Unterbewusstsein doch weiß, dass es einmal stärker sein könnte als er. Um der Sicherheit willen, die sie erstreben, klammern sich die Jungfrau-Geborenen an die sozialen Gegebenheiten, in denen sie ihren Ordnungssinn am besten zu bestätigen vermögen.
Platonisch hat sie es gern
ER wird wegen seiner inneren Gefühlsarmut und Nüchternheit nicht immer ein erfreulicher Liebhaber sein, um so weniger, als es bei ihm keine Intuition gibt und er alles, also auch die Liebe in das Schema seiner Weltordnung eingliedern möchte. Erotische Experimente, Hingabe an den Augenblick und Verschwendung des Ich sind Begriffe, mit denen er nichts anzufangen weiß. Meistens empfindet er für seine Partnerin mehr Interesse als Leidenschaft. In seiner Jugend führt er oft ein äußerst enthaltsames Leben, wie er überhaupt der Erotik zeitlebens mit großer Skepsis gegenübersteht. Mit pikanten Witzen und schlüpfrigen Bemerkungen weiß er wenig anzufangen, für Großzügigkeit auf dem Gebiet des Eros hat er kein Verständnis. Dafür ist er ein treusorgender Familienvater, auf den man sich verlassen kann, wenn er auch gelegentlich etwas kleinlich und nörglerisch ist.
SIE verbreitet häufig eine Atmosphäre von Reinheit und Unberührtheit, die manchmal in herzlose Heuchelei ausartet, da Jungfraugeborene in Fragen der Moral äußerst streng denken. Sie liebt es zwar, beim anderen Geschlecht Erfolge zu haben und gibt sich deshalb äußerst kokett, versucht der werbende Mann aber aus ihrem Verhalten Konsequenzen zu ziehen, wird er kalt abgewiesen. überhaupt spielt die geschlechtliche Kälte in ihrem Leben eine große Rolle und es ist statistisch nachgewiesen, dass der Prozentsatz an frigiden Jungfrau-Frauen ungeheuer groß ist. Dies mag teilweise an dem Versagen ihrer Männer liegen, die nicht genügend erfahren sind, um diese kühle Frau aus ihrem «Dornröschenschlaf » zu wecken, teilweise aber ist es auch durch ihre stark ich-betonte Haltung bedingt, die sie hindert, sich dem Manne ganz zu erschließen.
In der Ehe und im Zusammenleben macht sich bei beiden der peinliche Ordnungssinn bemerkbar, so dass diese Ehen oft schon früh an der täglichen Gewöhnung versanden und für beide Teile langweilig und inhaltlos werden. Die Jungfrau-Gattin ist eine musterhafte Ehefrau, deren Haushalt vor Sauberkeit blitzt, die aber häufig die echte Atmosphäre der Gemütlichkeit vermissen lässt. Erotisch ist sie, wie schon gesagt, sehr schwer zu erschließen und bleibt auch in der Ehe weitgehend unbefriedigt. Bei ungünstiger Bestrahlung versucht sie diesen Mangel gelegentlich durch Sadismus auszugleichen und macht ihren Partnern durch ihre ständige Kritik das Leben zur Hölle.
Sein geringes Temperament, seine große innere Zurückhaltung und seine Sachlichkeit fördern Verbindungen mit dem artverwandten Steinbock. Hier geben gleichgestimmte Veranlagung, wirtschaftliche Interessen und zäher Ordnungssinn den Ton an. Auch Stier-Ehen können recht gut gehen, wenn dieser seine vitale Sinnlichkeit zu regeln versteht und die Schamhaftigkeit der «Jungfrau» nicht verletzt. Desgleichen versprechen Verbindungen mit Krebsen einigermaßen Erfolg, weil dieser mit den Jungfrauleuten die Vorliebe für ein beschauliches Heim und die Zurückgezogenheit von der Welt teilt. Selten oder gar nicht gegen kappt es mit Skorpion und Widder. Beide haben zu sehr ihren Lebensstil, als dass sie sich jemals in das von der Jungfrau gezogene Schema pressen ließen. Auch der Löwe ist kein idealer Gefährte, weil er nichts weniger verträgt als die Nörgelei, die der Jungfrau vielfach angeboren scheint. Und die luftigen Zeichen schließlich kommen wegen ihrer Sprunghaftigkeit und lebhaften Phantasie kaum in Frage.
Die «Jungfrau»
Die große Ordnungsliebe und Exaktheit dieses Typus befähigt ihn für alle jene Berufe, in denen diese Eigenschaften gefragt sind. Seine angeborene Bescheidenheit macht ihn zu einem besseren Angestellten als Vorgesetzten. Man wird bei ihm nie über Unpünktlichkeit und Schlamperei zu klagen haben, wenn er auch durch seine übertriebene Pedanterie manchmal den Kern einer Sache nicht ganz erfasst. Empfindlich ist er gegenüber jeder Form von Kritik, die er häufig als persönliche Kränkung auffaßt. Infolge seiner Vorliebe für Einzelheiten eignet er sich vortrefflich für feinkunsthandwerkliche Arbeit.
Bedeutend kann seine Begabung auf literarischem Gebiet sein. Er hat meist einen blendenden Stil und eine bestechend klare Ausdrucksweise, arbeitet er wissenschaftlich, stellt er geradezu ein Muster an Exaktheit dar. Als Redakteur, Verleger und Drucker leistet er Außerordentliches, ebenso als Anwalt und Jurist, wie die Astrologen behaupten.
Ordnen und Dienen
Der hervorstechendste Zug am Jungfraumenschen ist sein Bedürfnis sich einzuordnen, sein Wunsch zu dienen. Er ist immer Diener einer Sache, am intensivsten dann, wenn es sich um den Dienst an der Gemeinschaft, in der sozialen Lebensordnung handelt.
Die Schicksalsgestaltung dieses Typs erfolgt in erster Linie von der Arbeit her. Erfolg oder Misserfolg im Beruf, wirtschaftliche und soziale Aufgaben zeichnen seinen Lebensweg. Sein Mangel an Vitalität bringt ihn nicht selten in gesundheitlich schwierige Situationen, sein Interesse für den menschlichen Körper und alles, was mit Krankheit und Tod zu tun hat, ist beträchtlich. In gefühlsmäßiger Hinsicht wird dieser Typ öfter als andere über seine Hemmungen stolpern und sein ausgeprägtes Selbstbewusstsein an Enttäuschungen wundstoßen, die ihn noch mehr von der Ungerechtigkeit der Welt überzeugen.

3.3.07 14:34


FISCHE

Verschwommene Konturen

ER ist rundlich und untersetzt, seine Haltung meist etwas vorgeneigt, die Beine plump. Die Haut ist unelastisch, die Züge meist verschwommen, das Kinn wenig entwickelt, manchmal besteht eine Neigung zur totalen Verfettung. Die Gesichtsfarbe ist blass, die Augen häufig wässerig und verträumt, der ganze Mensch macht einen schläfrigen Eindruck. Sein Gang ist oft schleppend, sein ganzes Gehaben unsicher und gehemmt.
SIE ist in ihrer Jugend häufig zart und unentwickelt. Später neigt sie zu einem beträchtlichen Fettansatz. Ihre Gesichtszüge sind meistens wenig scharf ausgebildet, ihre Hände rundlich gepolstert.
Labilität als Lebensprinzip
Der Charakter des Fischemenschen ist durch seine große Passivität gekennzeichnet. Im praktischen Dasein dem materiellen Wohlleben zugeneigt, liebt er das Gefühl der Geborgenheit über alles, ist aber, wenn er keinen materiellen Wohlstand erreichen kann, von einer großen Bescheidenheit, die auch in der Not nicht klagt. Sein Mangel an Durchsetzungskraft veranlasst ihn, den Härten des Lebens so weit als möglich aus dem Weg zu gehen, und eher auf persönliche Vorteile zu verzichten, als um sie zu kämpfen. Er ordnet sich seinen Pflichten willig unter, geht im Dienst, an seiner Arbeit und vor allem an seinen Mitmenschen völlig auf und steht selbst gern im Schatten. Seine Leistungen sind vor allem Leistungen des Dienens und des Duldens, seine Stärke ist die der Passivität. Er gleicht dem Wasser, das den Felsen aushöhlt und ihm seinen Weg aufzwingt durch seine sanfte Beharrlichkeit.
Infolge der großen Gefühlsbetontheit dieses Menschentyps ist er weniger ein Denker, sondern erlebt die Welt vielmehr auf eine durchaus intuitive, häufig aber doch durchaus produktive Weise. Sein überaus intensives Gefühlsleben erschließt ihm viele Feinheiten, die dem Durchschnittsmenschen nicht zugänglich sind, kann aber auch eine gewisse Verworrenheit und Schwärmerei zur Folge haben.
Ein Grundzug des Fischemenschen ist eine gewisse Lebensangst, die ihn nie ganz verlässt und die gewissermaßen der tragische Grundton seines Wesens ist. Ist er glücklich, fürchtet er unglücklich zu werden, liebt er, glaubt er den Gegenstand seiner Liebe zu verlieren, ist er in materieller Sicherheit, glaubt er sich von Verlusten bedroht.
Der Mangel an innerem Widerstand macht ihn zugänglich für Beeinflussung aller Art und Verführung. Vor allem sollen sich Personen dieses Zeichens vor berauschenden Drogen hüten, da sie zu leicht der Gewohnheit verfallen. Charakteristisch ist auch der große Hang zur Bequemlichkeit, der nicht selten in Faulheit ausartet. Fischemenschen leben eben zu stark nach innen, als dass für die Welt des Gegenständlichen und ihre Forderungen noch viel übrig bliebe.
Selbstaufgabe in der Liebe
ER wird zwar vom Gefühl beherrscht, ist aber trotzdem kein leidenschaftlich Liebender. Seine Stärke liegt vielmehr in einer Art «passiver Eroberung», die oft zur Selbstaufgabe führt. Seine Liebesbeziehungen sind oft äußerst komplizierter Natur, da er in die einfache Mann-Weib-Beziehung eine Gefühlstiefe hineinlegt, die oft weit über die Grenzen des Eros geht. In seiner Werbung ist er von großer Zurückhaltung, er wird kaum jemals von sich aus den ersten Schritt tun, sondern sich so lange mit stummer Verehrung begnügen, bis der andere ihm entgegenkommt. Manchmal gefällt er sich auch in der Rolle des unglücklich Liebenden, gelegentlich erlebt er die Liebe aber auch nur in der Phantasie.
SIE will in der Liebe von ihrem stärkeren Partner beherrscht werden. Dort, wo sie wirklich liebt und ihre Erfüllung findet, tut sie es vorbehaltlos und mit Leidenschaft, doch muss diese erst mit behutsamer Hand geweckt werden, bevor sie richtig zur Blüte gelangt. Dort, wo sie in ihrem Gefühlsleben unbefriedigt bleibt, ist sie häufig niedergeschlagen und leidet unter allen möglichen Minderwertigkeitsgefühlen. Ist sie untreu, ist dies auf ihre äußerst geringe moralische Widerstandskraft zurückzuführen, die sie fast jedem stärkeren Willen unterwirft. So wird sie in ihrer großen Passivität oft das Opfer gewissenloser Verführung. Mit Ausnahme des mehr intellektuellen Typs - denn auch ein solcher findet sich unter den Fischefrauen - eignet sie sich ausgezeichnet zur Hausfrau und weiß ihrem Gatten ein behagliches Heim zu bereiten, in dem er der uneingeschränkte Herrscher ist.
Der beste Liebespartner des Fisches ist ohne Zweifel der Skorpion. Nur er bringt es zustande, die inneren Fähigkeiten des Fisches voll zur Entfaltung zu bringen, er ist in der Liebesbeziehung gleichzeitig Führer und Halt, ein aufmerksamer Lehrmeister und von großem Verständnis für die persönliche Eigenart des anderen. Der Fisch fühlt sich beim starken Skorpion wie bei keinem andern Zeichen geborgen und kennt in seiner Hingabe keine Grenzen. Auch Krebsmenschen bilden gute Partner für den Fisch, da sie ungefähr gleichgestimmt in ihrem Temperament und Gefühlsüberschwang sind. Verbindungen mit Jungfrau-, Zwillings- und Wassermannmenschen hingegen werden weniger erfolgversprechend sein, desgleichen solche mit dem heißblütigen Widder.
Dienen als Aufgabe
Fischemenschen haben häufig Glück in allen jenen Berufen, die mit Wasser zu tun haben. Sie sind ausgezeichnete Seeleute und fühlen sich zur See auch magisch hingezogen.
Ihr großer Altruismus befähigt sie zu allen sozialen Berufen. Sie werden aufopferungsvolle Krankenpfleger sein, in der Jugendfürsorge ihr Bestes geben und glücklich sein, ihre Kraft in den Dienst am Mitmenschen stellen zu können.
Ihre Liebe zur Einsamkeit und ihr Hang zur Mystik lässt sie nicht selten einen Klosterberuf ergreifen, der sie dann innerlich voll ausfüllt.
Ihre Vorliebe für die Genüsse des Lebens endlich macht sie zu ausgezeichneten Köchen, Weinhändlern und Gastwirten, wie überhaupt die Gastfreundschaft einer ihrer ausgeprägten Züge ist.
Dort, wo ihre künstlerische Intuition stark genug ist, werden sie als Künstler meist erfolgreich sein. Vor allem Musiker und Maler findet man unter den Fischemenschen häufig, manchmal auch Schriftsteller und Dichter.
Passivität als Schicksal
Passivität und Duldung sind die beiden schicksalsformenden Faktoren des Fischemenschen. Er macht sein Schicksal nicht, er erleidet es. Sein Ziel ist die Einordnung seines Ich in die Ganzheit, er ist ein dienendes Glied in der unendlichen Kette der menschlichen Gemeinschaft. Aus dieser Einstellung heraus sind seine beruflichen Erfolge zu verstehen und auch die Achtung, die man ihm nicht selten entgegenbringt. Bei kritischer Veranlagung allerdings versinkt er in völlige Tatenlosigkeit. Seine Beziehung zu Besitz und materiellen Gütern ist meist harmonisch, doch wird er manchmal infolge seiner Haltlosigkeit zum Verschwender. Eine starke Bindung besteht zum Elternhaus, aber noch mehr zur eigenen Familie, die für ihn weitgehend schicksalsentscheidend wird, um so mehr, als die Wahl seines Liebespartners weitgehend über seinen Charakter entscheidet.
3.3.07 14:32


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